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Priv.-Doz. Dr. Nils Krämer:

„Verständliche und verlässliche Befunde bilden die Essenz meiner Arbeit“

Priv.-Doz. Dr. Nils Krämer ist seit 2010 Facharzt für Radiologie. Er verfügt über mehr als acht Jahre Erfahrung als leitender Oberarzt im Bereich Kernspintomographie und Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum der RWTH Aachen wo er noch heute als Dozent lehrt. Hier beschreibt er, was ihn an der bildgebenden Diagnostik fasziniert, und warum ein guter Radiologe vor allem ein guter Kommunikator ist.

Sprechblasen
Dr. Nils Krämer Dr. Nils Krämer
Dr. Nils Krämer Dr. Nils Krämer
Dr. Nils Krämer Dr. Nils Krämer

“Verständliche und verlässliche Befunde bilden die Essenz meiner Arbeit”


Priv.-Doz. Dr. Nils Krämer ist seit 2010 Facharzt für Radiologie. Er verfügt über mehr als acht Jahre Erfahrung als leitender Oberarzt im Bereich Kernspintomographie und Röntgendiagnostik am Universitätsklinikum der RWTH Aachen wo er noch heute als Dozent lehrt. Hier beschreibt er, was ihn an der bildgebenden Diagnostik fasziniert, und warum ein guter Radiologe vor allem ein guter Kommunikator ist.

Radiologe – Dr. Nils A. Krämer Radiologe – Dr. Nils A. Krämer

Warum haben Sie sich für die medizinische Fachrichtung der Radiologie entschieden?


Das Interesse für die Radiologie ist bei mir bereits im Studium unter anderem aus einer Begeisterung für die komplexe Technologie entstanden. Die bildgebende Diagnostik ist darüber hinaus sehr facettenreich und deckt nahezu alle medizinischen Fachgebiete ab. Von der Orthopädie über die Gefäßchirurgie, Neurologie bis zur Onkologie, Pädiatrie, Gynäkologie oder Urologie hatte ich während meiner Tätigkeit als leitender Oberarzt des Bereichs Kernspintomographie am Uniklinikum der RWTH Aachen die Gelegenheit, ein sehr umfassendes Repertoire an Krankheitsbildern kennenzulernen. Dabei habe ich eng mit den Kollegen der verschiedenen Fachrichtungen zusammengearbeitet. Dieser Austausch ist ein weiterer Aspekt, den ich an meinem Beruf sehr schätze. Im Laufe der Jahre sammelt man so viel Erfahrung, dass das interdisziplinäre Fachwissen sowohl in der Breite als auch in der Tiefe wächst.


Darüber hinaus gefällt mir, dass die Radiologie ein sehr logisches und stringentes Fach ist. Die pathologischen und physiologischen Veränderungen werden durch die Aufnahmen sichtbar, woraus sich die Krankheitsgeschichte rekonstruieren lässt. Anschließend folgt die Diagnose. Mich fasziniert bei der bildgebenden Diagnostik auch die Qualität und Ästhetik der radiologischen Aufnahmen, in denen die anatomischen Strukturen gestochen scharf und bis ins kleinste Detail sichtbar werden.

Sie konnten Erfahrungen in nahezu allen medizinischen Fachgebieten sammeln. In welchen Bereichen lagen Ihre Schwerpunkte?


An der Uniklinik lag ein Schwerpunkt meiner Arbeit in der muskuloskelettalen Diagnostik. Ich war über viele Jahre ein oft konsultierter Ansprechpartner für die Bereiche Orthopädie und Unfallchirurgie und habe mit meinen Kollegen im persönlichen Kontakt stets sehr intensiv zusammengearbeitet. Darüber hinaus war ich auch zuständig für die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie mit ihren komplexen Fragestellungen. Und selbstverständlich liegt an einer Uniklinik der Schwerpunkt auch auf der Onkologie. Für meinen Fachbereich Radiologie habe ich zahlreiche Tumorkonferenzen geleitet. Ich verfüge über langjährige Erfahrung in der bildgebenden onkologischen Diagnostik, bei der die Computertomographie eine zentrale Rolle einnimmt. In der Befundung von onkologischen CT-Untersuchungen kommt es dabei besonders auf die inhaltliche und klinische Einordnung der Befunde an. Ich war darüber hinaus Ansprechpartner für die Kollegen aus der Urologie und habe in diesem Zusammenhang auch die Prostata-MRT-Sprechstunde am Uniklinikum geleitet. Ich sehe mich dabei für die Kollegen und Patienten als Dienstleister.

Im Laufe der Jahre sammelt man so viel Erfahrung, dass das Wissen sowohl in der Tiefe wie auch in der Breite wächst.”

Die zuweisenden Ärzte beauftragen Sie mit der bildgebenden Diagnostik für individuelle Fragestellungen. Welche Aspekte sind in Ihrer Arbeit besonders wichtig, um Ihre Kollegen bestmöglich zu unterstützen?


Für mich als Radiologe ist es besonders wichtig, verlässliche und gut verständliche Befunde zu individuellen Fragestellungen zu verfassen, damit sich der weiterbehandelnde Kollege sofort den Therapiemöglichkeiten oder einer eventuellen weiterführenden Diagnostik widmen kann. Neben exzellenten Aufnahmen ist das präzise und durchdachte Schildern der Befunde gewissermaßen die Essenz meiner Arbeit. Leider gibt es noch immer das gängige Vorurteil, dass Radiologen die meiste Zeit vor dem Bildschirm verbringen und die Kommunikation nicht zu ihrer Kernkompetenz gehört, dabei ist die Fähigkeit sich textlich und verbal auszudrücken sowohl im kollegialen Austausch, im Befunden sowie im persönlichen Patientengespräch besonders wichtig.

„Ich sehe mich als Dienstleister für Kollegen und Patienten.“
Dr. Nils A. Krämer Dr. Nils A. Krämer

Worauf legen Sie im persönlichen Arzt-Patienten-Gespräch besonders großen Wert?


Im Gespräch mit dem Patienten achte ich darauf, komplexe Sachverhalte verständlich wiederzugeben. In meiner Funktion als Dozent am Uniklinikum konnte ich viel Erfahrung in der anschaulichen Vermittlung von medizinischem Fachwissen sammeln. Diese Freude am Erklären kann ich in meiner Praxis mit den Patienten teilen. Anhand der radiologischen Aufnahmen erläutere ich zunächst den Befund und informiere anschließend umfassend über die Diagnose. Ich nehme mir Zeit für alle Fragen und höre dem Patienten aufmerksam zu. Als Radiologe gebe ich auch eine Einschätzung zum Schweregrad der Diagnose und finde Worte der Zuversicht. Meine Aufgabe als Radiologe besteht darin, die Patienten bestmöglich über den Befund zu informieren und einen ersten Ausblick auf die therapeutischen Möglichkeiten zu geben. Wie die individuellen Maßnahmen konkret aussehen, besprechen und entscheiden natürlich die weiterbehandelnden Kollegen mit ihren Patienten.


Einige Menschen leiden unter Klaustrophobie und fürchten sich vor einer MRT-Untersuchung, andere haben Bedenken aufgrund der Strahlenbelastung während einer Computertomographie. Wie begegnen Sie den Sorgen Ihrer Patienten?


Im Aufklärungsgespräch versuchen meine Mitarbeiter und ich alle Fragen zu beantworten und die Sorgen zu nehmen. Auf Wunsch können wir vor der Untersuchung eine kleine Führung durch unsere Räumlichkeiten geben und die bildgebenden Geräte näher erläutern. Beide Untersuchungszimmer, sowohl CT- als auch MRT-Raum verfügen über weite Fenster, die das beengende Gefühl des Patienten mit Klaustrophobie etwas abmildern können. Vor der MRT-Untersuchung besteht darüber hinaus die Möglichkeit eine medikamentöse Beruhigung zu verabreichen. Bei sehr schweren Fällen arbeiten wir mit einem Anästhesieteam zusammen, sodass sogar eine Form der Kurznarkose möglich ist. Grundsätzlich handelt es sich bei der bildgebenden Diagnostik um schmerzfreie und ungefährliche Untersuchungsverfahren. Die Strahlenbelastung während einer Computertomographie liegt je nach Untersuchung zwischen 1 und 20 Millisievert (mSv). Das ist unbedenklich und die Auflagen des Strahlenschutzes sind sehr genau und strikt geregelt. Wer sich hierzu näher informieren möchte, der findet auch weiterführende Informationen auf der Webseite vom Bundesamt für Strahlenschutz.

Radiologie Düsseldorf – CT Untersuchung Radiologie Düsseldorf – CT Untersuchung

Auch die intravenöse Verabreichung von Kontrastmittel verunsichert einige Patienten, die Bedenken aufgrund von Nebenwirkungen äußern und in der Presse von Gadoliniumablagerungen im Gehirn lesen. Was raten Sie besorgten Patienten?


Die Kontrastmittel sind grundsätzlich unbedenklich, aber es ist wichtig, zwischen den Kontrastmittel-Varianten zu differenzieren. Es gibt Jodhaltige, die für CT- und Röntgenuntersuchungen eingesetzt werden, und Gadoliniumhaltige, die in der Kernspintomographie Verwendung finden. Es kann dabei zu einer eventuellen Ablagerung von minimalen Anteilen an Gadolinium in bestimmten Hirnarealen kommen, allerdings konnte bisher in keinem Fall wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass daraus eine Gesundheitsschädigung resultiert. Wir setzen in unserer Praxis sogenannte „makrozyklische“ MR-Kontrastmittel ein, zum Beispiel das von Bayer hergestellte Gadovist (Gadobutrol), dass der Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverändert mit dem Urin wieder ausscheidet.


Bei jodhaltigen Kontrastmitteln kann es in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen kommen. Und auch für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist dieses Kontrastmittel nicht geeignet. Im Gespräch wird daher die individuelle Krankheitsgeschichte umfassend erörtert, um eine sichere Untersuchung zu gewährleisten. Grundsätzlich ist es natürlich immer entscheidend, die Indikation zur Kontrastmittelgabe kritisch zu prüfen und ausschließlich in der niedrigsten erforderlichen Dosis zu verabreichen.


Wer sich näher mit dem Thema MRT-Kontrastmittel befassen möchte, dem empfehle ich ein Interview mit meiner ehemaligen Chefin und Klinikdirektorin am Uniklinikum Aachen Frau Univ.-Prof. Dr. med. Christiane Kuhl im mamazone MAG. Sie beschreibt darin unter anderem, dass die bei uns eingesetzten makrozyklischen MR-Kontrastmittel zu den verträglichsten Substanzen der modernen Medizin gehören.

Elisa Peltzer

Medizinische Fachangestellte

Elisa Peltzer hat im Januar 2021 ihre Ausbildung zur MFA in der Plastischen Chirurgie abgeschlossen und unterstützt uns in der Praxis unter anderem bei der Terminvergabe und der umfassenden Patientenbetreuung.

Elisa Peltzer - Medizinische Fachangestellte Elisa Peltzer - Medizinische Fachangestellte
Elisa Peltzer - Medizinische Fachangestellte Elisa Peltzer - Medizinische Fachangestellte
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Tobias Engelhardt - Leitender medizinisch-technischer Radiologie-Assistent Tobias Engelhardt - Leitender medizinisch-technischer Radiologie-Assistent
Tobias Engelhardt - Leitender medizinisch-technischer Radiologie-Assistent Tobias Engelhardt - Leitender medizinisch-technischer Radiologie-Assistent
Tobias Engelhardt - Leitender medizinisch-technischer Radiologie-Assistent Tobias Engelhardt - Leitender medizinisch-technischer Radiologie-Assistent

Tobias Engelhardt

Leitender medizinisch-technischer Radiologie-Assistent

Tobias Engelhardt ist in unserer Praxis als leitender MTRA und geprüfter MRT Sicherheitsexperte (DVTA) tätig. Er verfügt über langjährige Berufs- und Führungserfahrung sowohl an renommierten Krankenhäusern als auch in einer großen radiologischen Praxis.

Nele Klüssendorff

Medizinische Fachangestellte

Nele Klüssendorff konnte während ihrer Ausbildung bereits Erfahrung als OP-Assistentin und im Klinikmanagement sammeln. In unserer Praxis widmet sie sich neben der Organisation und Patientenbetreuung auch zahlreichen administrativen Aufgaben.

Nele Klüssendorf - Medizinische Fachangestellte Nele Klüssendorf - Medizinische Fachangestellte
Nele Klüssendorf - Medizinische Fachangestellte Nele Klüssendorf - Medizinische Fachangestellte
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Cassidy Nelting - Medizinisch-technischer Radiologie-Assistent Cassidy Nelting - Medizinisch-technischer Radiologie-Assistent
Cassidy Nelting - Medizinisch-technischer Radiologie-Assistent Cassidy Nelting - Medizinisch-technischer Radiologie-Assistent
Cassidy Nelting - Medizinisch-technischer Radiologie-Assistent Cassidy Nelting - Medizinisch-technischer Radiologie-Assistent

Cassidy Nelting

Medizinisch-technischer Radiologie-Assistent

Cassidy Nelting hat 2020 die Ausbildung zum MTRA an der RWTH Uniklinik Aachen abgeschlossen, wo er fundiertes medizinisches und technologisches Fachwissen erwarb. Als MTRA unterstützt er uns in der Erstellung der radiologischen Aufnahmen.